Haiti-Kinderhilfe

Hurrikan Matthew hat auch Banguage nicht verschont

Montag, 10 Oktober 2016.
Hurrikan Matthew hat auch Banguage nicht verschont

Es sind keine Menschen zu Schaden gekommen. Dennoch war Mathew ein schlimmes Ereignis für die Region. Die Ernte ist kaputt, die Bananenstauden geknickt, Bohnen- und Maisernte zerstört.

Wir haben Nachricht von Farah, die derzeit in Port-au-Prince ist, weil keine Möglichkeit besteht nach Banguage zu kommen. Detail-Infos vom Projekt fehlen noch. Was man allerdings sagen kann ist:
Die großen Verwüstungen waren im Süden, da dort der Hurrikan aufs Land getroffen ist. In der Region Plateau Central gab es irren Wind und Massen von Regen. Anscheinend die Jahresmenge an Regen innerhalb von 2 Tagen. Die Flüsse hatten extremes Hochwasser, so dass man auch mit den besten Geländewägen hätte nicht fahren können. Die Region ist abgeschnitten, bis das Wasser zurückgeht.

Es scheint, dass es bei unserem Projekt keine Bauschäden gab, nur Sachschaden wie durchnässtes Lernmaterial das im Nebenraum eines Klassenzimmers lagerte. Viel Land und Gebäudeteile stehen unter Wasser. Das kann man aber wieder reinigen.

Farah ist einige Tage vor dem Hurrikan nach Port-au-Prince gefahren um ihrer Familie Geld zu bringen und, da für den 8.10. eigentlich die Präsidentschaftswahlen geplant waren, wollte sie bis Samstag bleiben. Der Staat hat nun alle Schulen bis 10.10. für geschlossen erklärt. 

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